München · in der Beta kostenlos
Mobile Halteverbote werden aufgestellt, nachdem du geparkt hast — und ab Tag vier darf dein Auto weg. Wir wissen davon im Schnitt elf Tage vorher und sagen dir Bescheid, solange du noch umparken kannst.
Das Problem
Erlaubt, alles richtig gemacht. Über das Wochenende, über den Urlaub, die Pendlerwoche — oder das Auto steht in München und du wohnst gar nicht hier.
Umzug, Baustelle, Dreh. Zwei mobile Schilder, aufgestellt an einem Vormittag, an dem du nicht da bist.
Wer nicht zufällig vorbeikommt, merkt nichts — und zahlt am Ende Abschleppen, Verwahrung und Bußgeld.
Wer beweisen will, dass er vorher da war, braucht datierte Fotos. Ein „ich war zuerst da“ reicht vor Gericht nicht.
Dein Auto ist gerade weg? → Was jetzt zu tun ist: Verwahrstelle, Kosten, Fristen
Deshalb laufen viele alle paar Tage zum Auto und schauen nach. Das übernehmen wir. Wir wissen Tage vorher, dass ein Schild kommt, und melden uns, solange du noch umparken kannst. Kein Kontrollgang, kein Zettel im Kopf.
Unsere Messung
Zwischen Beschluss und Schild liegen Tage. Wir messen seit Monaten, wie viele — Zone für Zone.
11 Tage
liegen im Mittel zwischen dem Tag, an dem wir von einem kurzen Halteverbot erfahren, und dem Tag, an dem es gilt. eigene Messung, 1.564 Zonen · Viertelwerte 5 und 18 Tage
93 %
dieser Zonen kennen wir mehr als drei Tage vorher — genug Zeit, um das Auto wegzufahren. nur 6,8 % erfahren wir kurzfristiger
187–700 €
kostet ein Abschleppvorgang in München — je nach Tageszeit, Dauer der Verwahrung und Verwarnungsgeld. ACE-Städtevergleich (Untergrenze) · Amtsgericht München, Az. 472 C 8222/18 (314,75 € als angemessen bestätigt)
ab Tag 4
darf dein Auto weg. Auch dann, wenn das Schild erst kam, nachdem du geparkt hast. BVerwG, 24.05.2018, 3 C 25.16
Ein echter Bescheid, Schwabing-West, November 2025: 59,00 € Gebühr, 308,90 € Abschleppen, 48,00 € Grundgebühr Verwahrung — 415,90 €, bevor der erste Verwahrtag gezählt ist. Danach 12 € pro Tag. Das Schreiben ging vier Tage nach dem Abschleppen raus.
So funktioniert es
01
Tipp auf die Karte, wo dein Auto steht, oder gib die Adresse ein. Kennzeichen brauchst du keins. Du kannst auch dein ganzes Viertel im Auge behalten lassen.
02
Mehrmals am Tag prüfen wir, ob an deinem Standort etwas angekündigt ist. Du machst nichts.
03
Aufs Handy, per E-Mail, und wenn's eilt per SMS. Plus eine Erinnerung am Vortag.
Die App
Vorlauf
Ein Halteverbot entsteht nicht an dem Tag, an dem das Schild steht — es wird Tage vorher entschieden. Diese Tage sind der ganze Dienst. Wir prüfen mehrmals täglich und melden uns nur, wenn sich an deinem Standort was ändert.
Beta
Was es später kostet, wissen wir noch nicht — das finden wir mit den ersten Nutzern raus, statt es uns auszudenken. Niemand rutscht automatisch in ein Abo, und wer zahlen soll, wird vorher gefragt.
Noch nicht im App Store
Die App wartet auf Apples Freigabe. Danach schalten wir in kleinen Gruppen frei, Schritt für Schritt. Eine einzelne Nachricht, wenn du dran bist. Kein Newsletter. Wer jemanden mitbringt, rückt in der Reihenfolge nach vorn.
Ehrlich gesagt
Wir fahren keine Straßen ab. Was uns nicht vorher gemeldet wird, sehen wir nicht.
Ein Halteverbot kann uns zu spät erreichen, mit falschem Datum oder falscher Straße. Kurzfristige Schilder fehlen teils — und genau die sind die gefährlichsten.
Wir schulden dir das Hinschauen, nicht das Ergebnis. Der Dienst ersetzt den eigenen Blick nicht.
Wenn wir gerade nicht verlässlich warnen können, steht das in der App. Dann verlass dich nicht auf uns.
Ein Halteverbot ist Tage vor dem Schild entschieden. Wir haben uns darauf eingerichtet, davon frühzeitig zu erfahren, und prüfen mehrmals täglich, ob dich eine Änderung betrifft. Wir erheben nichts selbst und fahren die Straßen nicht ab. Die verpflichtenden Quellen- und Lizenzangaben stehen unter Rechtliche Hinweise.
Aus unserer eigenen Messung. Der Dienst protokolliert seit Monaten, wann wir von einer Zone zum ersten Mal erfahren haben, und rechnet den Abstand zum Beginn des Verbots aus. Über 1.564 kurze Halteverbote ohne Baubezug liegt der Median bei elf Tagen; ein Viertel hat fünf Tage oder weniger, ein Viertel achtzehn oder mehr.
Nein. Kennzeichen und Notiz sind freiwillig und helfen nur dir, dein Fahrzeug in der Liste wiederzuerkennen. Gebraucht wird der Standort.
Er wird nur auf Tippen erhoben, nie im Hintergrund, und dreißig Tage nach dem Abholen automatisch gelöscht. Es gibt keinen Verlauf, aus dem sich ein Bewegungsprofil bauen ließe. Dein Konto kannst du in der App selbst löschen — sofort und ohne Rückfrage.
Weil wir die Stadt kennen und uns hier den Vorlauf erarbeitet haben, auf dem der Dienst beruht. Beides ist Voraussetzung dafür, dass die Warnungen stimmen. Andere Städte sind möglich, sobald München sauber läuft — vorher wäre es ein Versprechen, das wir nicht halten können.
Der Dienst läuft und warnt. Was noch fehlt: eine eingerichtete Zahlung und die anwaltliche Prüfung der Nutzungsbedingungen. Solange das so ist, kostet er nichts. Fehler sind möglich — schreib uns, wenn du einen findest.
In der Beta kostenlos. Zugang auf Anfrage.
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